Der Patandi-Chor und Pastor Issangya sind längst wieder auf der anderen Seite der Welt - zu Hause in Tansania. Ihr Besuch aber wird noch lange in uns nachwirken. „Ich kann nicht glauben, dass wir in der gleichen Welt leben.“ sagte Pastor Issangya immer wieder. Bei uns hier in Deutschland kommt wie selbstverständlich sauberes Wasser aus dem Wasserhahn, und wer krank ist, kann ohne große Umstände zu einem Arzt gehen. Das Leben in Tansania ist ganz anders. - aber nicht nur in technischer und medizinischer Hinsicht. Auch die Art, unseren christlichen Glauben zu leben, ist ganz anders. Die Gemeinschaft ist viel wichtiger als bei uns. Von dieser Spiritualität will ich etwas lernen!

Spätestens am Ende des Besuchs spürten alle: Wir sind Freunde geworden!


Lesen Sie hier, was Menschen aus unserer Gemeinde von dem Besuch mitnehmen:
„Besonders in Erinnerung wird mir der Besuch im Reichstag bleiben. Nach der Führung wurde der Patandi-Chor gebeten, im Plenarsaal zu singen. Ein Ereignis, welches unsere Seele so stark berührte, dass sogar die junge Frau, die uns führte, Tränen in den Augen hatte. Noch lange werde ich an diese so wunderschöne Zeit denken.“ (Maren Niedenhoff)


„Unsere Chorleiterin Kerstin Grätz hat uns wunderschöne, bereichernde und spannende 17 Tage beschert, die wir nicht so schnell vergessen werden. Die von Moses, dem Chorleiter aus Patandi, komponierten Lieder, hatten wir schon oft in unserem Repertoire Jetzt war es einfach toll, ihn live zu erleben und gemeinsam mit ihm zu singen.“ (Barbara Löke)

Wie kann Politik helfen, das Leben der Menschen weltweit lebenswert zu machen?

„Ich frage mich, mit welchen Eindrücken und Gefühlen die Gäste angesichts unserer Wegwerf-Überflussgesellschaft nach Hause reisen. Was können wir lernen? Ich denke, sorgsameren Umgang mit den Gütern, mehr Zufriedenheit und Dankbarkeit mit unserer Situation, weniger Hektik und mehr Fröhlichkeit.“ (Hartmut Weber)


„Meine Eindrücke von diesem kurzen Besuch unserer Freunde – ja, es sind Freunde geworden: Für mich ist beeindruckend wie tief gläubig diese Gruppe ist. Die Gebete am Tisch oder auch vor einer Reise. Das Haus wurde gesegnet. Sie beten miteinander und füreinander. Diese Menschen sind glücklich, freuen sich über Kleinigkeiten und sind dankbar. Wenn Probleme auftauchen, dann singen sie und freuen sich an der Musik. Die Gemeinschaft zählt mehr als das Individium. Wenn etwas benötigt wird und der andere hat mehrere Dinge davon, so ist es nicht ungewohnt, dass diese Dinge geteilt oder sogar verschenkt werden. Ich hatte einen extra Koffer – Lucy braucht einen und fragte mich ob sie ihn haben könnte. Ganz einfach und direkt.  Mein Koffer ist jetzt nach Tanzania gereist.“(Eva Fort)

Unvergesslich: das viele gemeinsame Singen!

„Wir haben gemeinsam eine intensive Zeit verbracht, sehr viel gelacht, gegenseitig unsere Herzen berührt und eine innige Freundschaft geschlossen. Und uns wurde wieder mal bewusst, was wir hier für ein gutes, reichhaltiges und im Wesentlichen sorgenfreies Leben führen.“ (Fam. Borgemehn)
„Unser gemeinsames Konzert begann mit dem Lied: ‘In Christ there is no east or west, in him no south or north, but one great fellowship of love throughout the whole wide world.’ Gleichberechtigung der Länder des Südens, weltweite christliche Verbundenheit, Liebe – das sind große Worte, doch während des Besuchs aus Tansania konnte ich vieles davon spüren! Ich bin sehr dankbar für die gelungene Begegnung und freue mich auf die Weiterentwicklung der Partnerschaft.“ (Kerstin Grätz)
Wir danken Kerstin Grätz und ihrem Mann Wolfgang von Herzen für die engagierte und aufwändige Vorbereitung und Betreuung des Besuchs!

Auf dem Elbtauffest: Begegnung mit unserer Bischöfin Kirsten Fehrs.

 

Pastor Martin Lorenz