
10/08/2025 0 Kommentare
Kaltes Krematorium. Literatur-Café zu einem Werk von József Debreczeni
Kaltes Krematorium. Literatur-Café zu einem Werk von József Debreczeni

Haben Sie Lust, sich auf ein literarisches Werk einzulassen und Ihre Gedanken darüber mit anderen zu teilen? Sie sind herzlich eingeladen
Am Mittwoch, den 3. Juni steht "Kaltes Krematorium" von József Debreczeni im Mittelpunkt des Vormittags:
Der renommierte ungarische Journalist und Dichter József Debreczeni wurde 1944 als Jude nach Auschwitz deportiert, es folgten zwölf albtraumhafte Monate in verschiedenen Konzentrationslagern. Seine letzte Station war das »Kalte Krematorium«, die Krankenbaracke des Zwangsarbeitslagers Dörnhau.
Kurz nach der Befreiung schrieb József Debreczeni seinen Bericht: eine gnadenlose Anklage von höchster literarischer Qualität. Mit präzisen Beschreibungen, dem Mittel der Ironie und mitunter einem beißenden Humor bringt er uns die Menschen nahe, denen er in der Haft begegnet ist und deren Erfahrungen in den Lagern mit dem Verstand kaum zu begreifen sind. Erstmals 1950 auf Ungarisch veröffentlicht, geriet es in Vergessenheit - mehr als 70 Jahre später wurde es in 15 Sprachen übersetzt.
Bitte melden Sie sich an, damit ich planen kann: Tel.: 0151-74261723, dr.carolin.paap@googlemail.com
Literatur-Café:
József Debreczeni, Kaltes Krematoirum
Mittwoch, 6. Juni
9.30-11 Uhr
Paul-Gerhardt-Gemeindehaus
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